TSV-Sportplatzfest am 21. Juni 2026
Der TSV Bietigheim lädt alle Kinder und Familien herzlich zum Sportplatzfest ein. An verschiedenen Mitmachstationen warten abwechslungsreiche Spiele, sportliche Herausforderungen und jede Menge Spaß ...
Der letzte Turner des TSV ist von uns gegangen. Mit dem Tod unseres Ehrenmitglieds Klaus Neff verliert der TSV einen Turnkameraden, der von Kindheit an die Turnabteilung des TSV geprägt hat.
Ich kann mich natürlich nicht an seine Wettkampferfolge als Jugendturner erinnern, aber dass im frühen Alter die richtigen Grundlagen geübt wurden, hat uns Klaus bis ins hohe Alter nicht nur im Training sondern auch bei verschiedenen Glanzstücken im Rahmen unserer Vorführungen bei den TSV-Jahresfeiern in der 90er Jahren gezeigt.

In der späteren Gymnastik-, Tanz- und Turnabteilung, die Kinderturnen, Jazztanz, Frauengymnastik und Erwachsenenturnen umfasste, war Klaus seit 1971 als Abteilungsleiter fürs Turnen zuständig. Da jedoch das turnerische Können der meisten Älteren nicht besonders ausgeprägt war, legte die aktive Gruppe mehr Wert auf Turnspiele. Vieles wurde ausprobiert, bis mit dem Kauf des ersten Indiaca der Start zu einer beeindruckenden Entwicklung gelegt wurde. Die erste Turnierteilnahme war 1992 beim Landesturnfest in Ludwigsburg. Es folgten zahlreiche Teilnahmen an Landes- und insbesondere Deutschen Turnfesten sowie der Gewinn von fünf Deutschen Meistertiteln.
Klaus leitete nicht nur die Indiaca-Gruppe, er engagierte sich als Spielwart für Turnspiele beim Turngau Neckar-Enz und von 2002 bis 2012 als Landesfachwart Indiaca beim Schwäbischen Turnerbund. Vielfältige Ehrungen vom Verein, der Stadt Bietigheim-Bissingen, vom Turngau und STB waren Ausdruck der großen Wertschätzung für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Wirken..
Noch als 80-jähriger war Klaus, wann immer es ihm gesundheitlich möglich war, beim Training und auch bei Turnieren dabei. Seine spielerischen Stärken waren neben präzisem Zuspiel als Steller vor allem die „typisch Klaus“-Überraschungsschläge, die meist den Gegner, manchmal aber auch die eigenen Mitspieler vor Herausforderungen stellten.
Neben dem Sport galt seine große Leidenschaft dem Gärtnern. Über viele Jahre hinweg pflegte er mit Hingabe die Pflanzen rund um das Vereinsheim und hielt den Spielplatz in Schuss. Seine besondere Liebe galt den Rosen, sein Rosengarten zuhause war eine Pracht. Und ohne ihn wären auch die Rosen bei mir nur halb so schön.
Seine immer hilfsbereite Art und sein trockener Humor, ab und an mit einem Granteln kombiniert, werden nicht nur seinen Indiacanesen sondern auch seinen vielen Freunden im TSV fehlen.
Günter Krähling
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