Für jung bis alt, männlich und weiblich, Freizeit- und Wettkampfsport reicht das Spektrum an Tischtennis-Begeisterten, für die in unserer Abteilung ein Angebot bereitsteht. Großen Wert legen wir auf die Betreuung des Nachwuchses. Lizenzierte Übungsleiter garantieren für die fachliche Anleitung, wobei neben der Verbesserung der Spielstärke der Spaß am Tischtennis-Sport im Vordergrund steht.
Trainingsstätte: Sporthalle am Viadukt (Gymnastikhalle)

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Chronik

1946 – 1949

 

1946 – 1949: Die Anfänge

Ganz genau lässt sich der Gründungstag der Tischtennis-Abteilung nicht mehr ermitteln.
Um das Jahr 1946 haben sich, wie Überlieferungen besagen, Tischtennis-Pioniere aus Bietigheim im Nebenzimmer des Gasthauses Striegel (am Unteren Tor) getroffen und die ersten Ballwechsel ausgetragen.
Bereits ein Jahr später folgte dann im Felsenkeller bei Tante Julie die Gründung der Tischtennis-Abteilung im damaligen Sport- und Kulturverein Bietigheim. Erster Abteilungsleiter wurde Gerd Diesberg.
Von der Gaststätte konnte der Spielbetrieb in die Werkshalle der Fa. Bessey in der Besigheimer Strasse verlegt werden.

1950 – 1957

Erste Erfolge

Der Schwung und die Begeisterung jener Zeit waren so groß, dass im Jahre 1951 bereits 2 Herren-, 1 Damen- und 1 Jugendmannschaft zum Spielbetrieb gemeldet werden konnten. Höhepunkt dieser Ära war sicherlich der Gewinn der Staffelmeisterschaft in der Bezirksklasse im Jahre 1955 und der Sieg im Aufstiegsspiel zur Landesliga.

1958 – 1967

Zwischentief in den 60er Jahren

Nach dem bis dahin ständigen Aufstieg folgte in den nächsten Jahren die erste Talfahrt. Bedingt durch Spielerabgänge konnte das hohe Niveau nicht gehalten werden, mehrere Abstiege gab es zu verkraften.

1968 – 1977

Die Ära Franz Muck

Mit dem Namen Franz Muck eng verknüpft waren die nächsten zehn Jahre, in denen er mit seiner Kreativität und Spontanität die Richtung in der Abteilung bis zum Jahr 1978 bestimmte. Mit der Verpflichtung des Ex-Nationalspielers Elmar Stegmann gelang ihm der große Coup. Eine wahre Tischtennis-Euphorie brach aus. Höhepunkt war die Landesliga-Meisterschaft 1977. Nach einem Dornröschenschlaf wurde das Damen-Tischtennis beim TSV zu der Saison 73/74 wachgeküsst. Höhepunkt der ersten Jahre war der Gewinn des Bezirksklassen-Pokals 1977.

1978 – 1987

Abteilung platzt aus allen Nähten

Die Abteilung wuchs kontinuierlich, phasenweise konnten 5 Herren- und 3 Damenmannschaften gemeldet werden.
Die Herren gehörten nun über Jahre zum Stammpersonal der Bezirksliga. Die beste Platzierung errechte man 1980 mit Rang vier, 1984 und 1985 musste man um den Klassenerhalt bangen (jeweils Rang acht).
Nach vierjähriger Zugehörigkeit in der Bezirksliga erreichten die Damenmannschaft in der Saison 80/81 den Aufstieg in die Landesliga. Die Krönung des Erfolges in diesem Jahr war der gleichzeitige Gewinn des Bezirkspokales. In den folgenden Jahren pendelten die Damen zwischen Abstiegskampf in der Landesliga und Aufstiegskampf in der Bezirksliga

1988 – 1997

Mit eigenen Kräften zurück in die Landesliga

Die intensive Jugendarbeit fand 1988 mit dem Aufstieg der Jungen in die Verbandsliga ihre Krönung. Mit diesem Spitzenjahrgang konnte der TSV wieder in Richtung Landesliga schielen. Nach mehreren knapp gescheiterten Versuchen gelang in der Saison 93/94 der große Wurf: als Tabellenzweiter qualifizierte man sich für die Landesliga. Richtig Fuß fassen konnte die Mannschaft in der neuen Umgebung nicht. Im zweiten Jahr folgte der Abstieg in die Bezirksliga. Die erste Damen gehörten zum Stammpersonal in der Bezirksliga.

1997

50 Jahre Tischtennis im TSV – Großes Jubiläums-Fest

50 Jahre Tischtennis im TSV Bietigheim, das sollte im Jubiläumsjahr 1997 schon gebührend gefeiert werden. Ein Fest für Jung und Alt wurde ins Auge gefasst und im Freizeitheim in Mettelberg (bei Murrhardt) in die Tat umgesetzt.

1998 bis 2007

Auf und Ab aufgrund von Zu- und Abgängen

Die Damen pendeln zwischen den vorderen Plätzen in der Bezirksliga und der Landesliga. Beste Platzierung in der Landesliga war der zweimalige dritte Platz. Im Jahr 2007 konnte die Meisterschaft in der Bezirksliga gefeiert werden.

Nach dem rasanten Abstieg der Herren von der Landesliga bis zur Kreisliga folgte Schritt für Schritt die Rückkehr in die Landesliga. Die Basis wurde in der guten Jugendarbeit gelegt. Die Eigengewächse Benjamin Raich, Gunther Armbster und Michael Kurz waren an allen Aufstiegen 2000, 2003 und 2007 beteiligt. Mit der Meisterschaft in der Bezirksliga 2007 erreicht man den Aufstieg zurück in die Landesliga.

2008 – 2012

Zwei Ären enden

Die Damenmannschaft feiert 2012 in ihrer letzten Saison die Meisterschaft in der Bezirksliga. Leider musste danach die Mannschaft wegen Verletzungen und Krankheiten zurückgezogen werden. Die übrig gebliebenen Damen verstärkten von nun an die Herren-Teams. Die Herrenmannschaft pendelte zwischen Landesliga und Bezirksklasse. Nach 25 Jahren wechselt 2012 die Abteilungsleitung von Hartmut Hirsch zu Helmuth Klipsch.

2013 – 2022

Herren auf Bezirksebene erfolgreich, Senioren darüber hinaus

Die Herrenmannschaft pendelte zwischen Kreisliga und Bezirksklasse. Bei den Senioren konnten einige Teilnahmen bei den baden-württembergischen Meisterschaften gefeiert werden. Zunächst bei den Senioren 50 und seit 2014 bei den Senioren 60. Die Krönung war der 3. Platz 2019

2022

Jubiläum 75 Jahre Tischtennis

Anlässlich des Abteilungsjubiläum 75 Jahre Tischtennis im TSV Bietigheim wurden von der Abteilungsleitung einige Veranstaltungen organisiert. Für alle Mitglieder wurde von Birgit Nägele und Gerd Hofer ein individuell gestaltetes Jubiläumstrikot gestaltet. Anlässlich des Jubiläumsjahrs wurde zur schon traditionellen Weihnachtsfeier in der TSV Vereinsgaststätte ein Spätzlesbrettturnier veranstaltet. Das Turnier begeisterte Groß und Klein, sodass es danach zur jährlichen Tradition wurde. Mit der Jugend und einigen interessierten Aktiven fuhren wir zum Pokal Final-Four nach Ulm um den nationalen Spitzensport live zu sehen. Um auch die eignen spielerischen Qualitäten zu verbessern, gingen einige Mitglieder für ein Wochenende in die Tischtennisschule Grenzau. Neben angeleitetem Training wurden die Teilnehmenden auch von gutem Essen verwöhnt.